PERSPEKTIVWECHSEL
AnnSicht N°29 - APRIL 2025
Mit diesem Text möchte ich gerne auf ein Theaterstück hinweisen, das in seiner Dynamik, Direktheit und Modernität einzig ist. Das hat es bis JETZT noch nicht gegeben und ich möchte dazu einladen und aufrufen, es sich anzuschauen oder besser gesagt: sehr genau hinzuschauen.
DIESES THEATERSTÜCK MIT DEM TITEL „WELTENBÜHNE“, dessen Zuschauer, Akteure sowie Regisseure WIR sind, ist so dynamisch, wie wir es erlauben. Es ist sozusagen ein interaktives Theaterstück! Bewegen wir uns, bewegt es sich mit uns; bleiben wir träge in den Zuschauerreihen sitzen und klatschen an der ein oder anderen Stelle roboterhaft in die Hände, bewegt es uns. Doch die Zeit der Unterhaltung und des „bespielt werdens“ sollte nun beendet werden – DURCH uns. Die Choreografie entwickelt sich aus sich selbst heraus und sie birgt in sich eine kosmische Intelligenz; stets in der Hoffnung und der Ausrichtung, dass wir aufwachen, als Mensch und als gesamte, vereinte Menschheit.
Was bedeutet „das Theaterstück bewegt uns“? Nun, die Weckrufe werden lauter und häufen sich: Kriege, unaufgearbeitete Viren-Krise, Terror, Konflikte, Inflation, die Liste ist lang. Und das Besondere an diesem Theaterstück ist, dass es keine Pause kennt. Ende offen. Eine Pause könnte ja dazu führen, dass wir uns dieses Theaters bewusst werden, nach dem Motto: Nicht mein Zirkus, nicht meine Affen.
„PANEM ET CIRCENSES“, sagte der römische Dichter Juvenal, „Brot und Spiele“, und er meinte damit, dass das römische Volk sich von allen politischen Dingen durch Brot (heute eher Junk-Food und Fertigprodukte) und Spiele (Trash-TV, Doku-Soaps, Quiz- & Reality Shows) ablenken ließe. Manches hat sich bis heute nicht geändert.
So fallen wir also unbewusst in unsere Zuschauersessel zurück und bleiben im Geschehen verhaftet & verklebt. Es ist genau dieses Geschehen im Außen, das Stress, Angst und Besorgnis verursacht – jedoch ausgelöst durch UNSEREN Stress, UNSERE Angst und UNSERE Besorgnis. Zeitgleich bombardieren uns die zahlreichen Medien mit einem lärmenden Unterhaltungsprogramm (Ablenkungsprogramm trifft es besser auf den Punkt), das ohne Worte ist, denn es findet nichts anderes als Hypnose statt. Ein Zustand, in dem Menschen sehr leicht marionettenartig bewegt werden können.
UND DIES IST WERTFREI ZU BETRACHTEN. Es geht weder um Schuld, Karma oder sonst was. Es geht zuallererst darum, dass wir erkennen, in welcher Rolle wir gerade stecken, bzw. welche Rolle wir uns bis dato ausgesucht haben; denn aus meiner Sicht haben wir das getan, bewusst oder unbewusst. Dies zu erkennen, in Selbstverantwortung (nochmal: ohne Schuldgefühle), ist ein essenzieller Schritt, seine Perspektive zu verändern und das Zepter wieder in die Hand zu nehmen. Denn:
SCHULDZUSCHIEBUNG IST SELBSTENTMACHTUNG.
Wie wäre es, bei diesem Theaterstück eine neue Rolle zu wählen? Eine Rolle, in der wir aktiv unser Leben bewegen, unsere Ideen verfolgen, groß werden lassen, umsetzen und etwas Neues erschaffen! Kurz: Aus der Opferrolle in eine Schöpferrolle.
Und wenn ich nicht weiß, welche Rolle meine ist, dann wäre es ein großer Schritt, den vielen Handlungssträngen auf der Weltenbühne ganz einfach nicht mehr zuzustimmen. „Nein“, zu sagen, „ohne mich. Ich mach da nicht mehr mit“, nicht mehr im Strom mitzuschwimmen, in der Hoffnung, dass irgendwann alles gut wird, nicht mehr den Mund zu halten und insgeheim wünschen, dass sich alles wie durch ein Wunder drehen möge.
DAS WUNDER SIND WIR!
Das Wunder drückt sich durch uns aus, in dem wir in Bewegung kommen, sei es durch Gedanken, Worte oder Taten.
Und kommen wir an dieser Stelle noch einmal zum „offenen Ende“ des Theaterstückes. Überlassen wir das Ende dem Zufall? Überlassen wir es grauhaarigen, altgewordenen Jungs, die Krieg spielen wollen? Glauben wir noch immer, dass Panzer die Rettung sind, uns schützen und Frieden bringen? Einst hieß es
„NIE WIEDER KRIEG“! Nun dürfen diesen Worten Taten folgen. Und ja, auch wer von „nur im Fall der Verteidigung“ spricht, trägt die Idee von Krieg in sich. Hier beginnt Krieg in seinem Ursprung, geschürt von den Themen in den Medien, die uns in Angst und Schrecken versetzen. Es ist so schrecklich einfach, diesen Hebel zu bedienen, um uns zu manipulieren.
ES GIBT KEINEN RETTER IM AUSSEN. Das wurde uns lang genug gepredigt. Der einzige Mensch, der die Situation auf dieser wundervollen Weltenbühne retten kann, bist Du, bin ich, sind WIR. Diese Bühne repräsentiert den Spiegel unseres Innenlebens – als Gemeinschaft . Und hier wird sehr deutlich gezeigt: Aufräumen. Es gibt keine Anderen & Bösen, die an allem schuld sind. Was wir auf der Bühne sehen und erleben, sind unsere eigenen Schatten, unser verborgener Mord & Totschlag-Aspekt: da können wir noch so viele Taler an wohlwollende Organisationen spenden: Solange der Ruf nach Vergeltung, Aufrüstung und Verteidigung gespürt wird, sollten zuallererst Heilung alter Verletzungen, Vergebung und Versöhnung stattfinden.
DAS TRIGGERT und klingt ungewohnt, weil wir bislang im Außen den Schuldigen gesucht haben. Sündenböcke gibt es genügend. Und für einen Moment scheint es gut zu tun, all seinen Frust, Wut und Ärger über jemand anderem auszuschütten. Aber wie sieht es kurz darauf aus? Hat sich irgendetwas geändert oder in Richtung Frieden gewendet?
Und wenn ich auch an dieser Stelle nicht weiß, wie ich wirken oder meine Perspektive verändern kann, dann gibt es hierfür einen Schlüssel: Den Fokus vom Lärm in die Ruhe lenken, spazieren gehen, Kinder beim Spielen beobachten, tief atmen und die Gedanken ruhen lassen. Nur für einige Momente. Nicht von reißerischen Headlines verführen und drohenden Nachrichten einschüchtern lassen. Spiele werden schnell Machtspiele. Fragen wir uns lieber: Ist es MEIN Spiel? Und: Welches Theaterstück möchten ich sehr viel lieber auf der Bühne sehen?
Wir haben es in der Hand, als Regisseur, Akteur und Zuschauer zugleich, ganz gleich was Dein Verstand jetzt sagt. Es liegt an uns und das ist toll!
Lasst und dieses Stück rocken!
Mit einem tiefen Atemzug & Herzensgrüßen wünsche ich Dir einen bewegten und lichtvollen Tag,
Deine Ann
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